Geschichte des TSV Loffenau

loffenauwappen"In Rot eine erniedrigte silberne (weiße) Triangel, belegt (behaftet) mit einem nach rechts gekehrten goldenen  (gelben) Abtstab". So lautet die Beschreibung des Wappens unserer Heimatgemeinde. „I bin d'r Bua vom Laufbachtal . . .“ So schallt es immer wieder aus vollen Kehlen, wenn Vereine oder Sippen feiernd zusammensitzen. Da kommt der ganz trotzige Stolz des Loffenauers über seine Heimat zum Ausdruck. Er ist berechtigt, dieser Stolz. Denn ruhig eingebettet in den Talauen des Igelbachs und des Laufbachs, welch letzterer ja unserem Ort den Namen gab, umgeben von den bis zu 910 m hohen Bergen (Teufelsmühle), ist er ein Kleinod des Murgtals und des Nördlichen Schwarzwaldes.
Er hat ihn aber auch gebraucht, diesen Stolz aufweine Heimat. Er ist in ihm gewachsen über Jahrhunderte hinweg, in denen Loffenau Zankapfel geistlicher und weltlicher Herren war, wo er von allen Seiten gepiesackt wurde, wo die politischen Verhältnisse ihn isolierten von seinem natürlichen Lebensraum, dem Murgtal, weil die politischen Machtverhältnisse im Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit Loffenau den Württembergern zugeschlagen hatten.

Dieser Umstand, einmal die geographische Lage und zum andern die politische und wirtschaftliche Isolation, ist sicher schuld daran, dass der Lebensraum für die Loffenauer sehr begrenzt war, und daß harte Arbeit und steter Fleiß notwendig waren, dem Wald und der Feldflur den Unterhalt für die Familie abzuringen. Seine Erfahrungen haben ihn auch misstrauisch und vorsichtig gemacht allem Fremden gegenüber, so dass er dort als verschlossen, als hinterwäldlerisch galt.

Eigentlich erst die beginnende Industrialisierung, die verkehrsmäßige Erschließung unserer Heimat und das Fallen willkürlicher Zollschranken im 19. Jahrhundert haben diese Isolation nach und nach beendet.

Aber noch lange hat es gedauert, das Image der Loffenauer im Murgtal und bei den badischen Nachbarn aufzumöbeln. Ja, auch noch bis in die jüngste Zeit werden wir von ihnen manchmal liebevoll spöttisch, manchmal aber auch bitter ironisch „Schwaben", oder gar „Sauschwaben" genannt. Ja, auch die „Klemmer" waren als fleißige, immer rührige und wehrhafte Wesen unseren Nachbarn nicht immer geheuer.
Seit aber der Herr Landrat des Kreises Rastatt unseren Heimatort anlässlich einer Feierstunde in Loffenau als „eine funkelnde Perle im Kleide des Landkreises" bezeichnet hat, können wir uns wohl als voll aufgenommen und anerkannt betrachten.

Aus einem Ort rein bäuerlicher und waldwirtschaftlicher Struktur mit Bauern, Holzfällern, Fuhrleuten, Sägemüllern, Köhlern, Seifensiedern, Pottaschesiedern und Zunderern, ist eine moderne Arbeiterwohngemeinde geworden. Kein rein landwirtschaftlicher Betrieb mehr und nur noch wenige Nebenerwerbslandwirte sind zu finden. Einige ansässige Unternehmen des Handwerks und des Handels bieten nicht genügend Arbeitsplätze, so dass die meisten Erwerbstätigen als Pendler in den Orten des Murgtals, ja bis nach Karlsruhe hinunter ihre Arbeit finden. Württembergisches Erbrecht hat eine Kleinparzellierung der Feldflur gebracht. Das hat zusammen mit der topographischen Lage und der Bodenbeschaffenheit dazu geführt, dass Ackerbau oder Viehzucht nicht mehr rationell betrieben werden können. So hat wohl heute fast jede Loffenauer Familie ihren Garten, aber sonst sehen wir uns einer Versteppung der Landschaft gegenüber, deren Verhinderung den Einzelnen viel Geld oder Zeit kostet und den Verantwortlichen viel Sorge bereitet. Auch die Sonderkulturen des Erdbeeranbaus mussten der leichteren Anbauweise in der Ebene weichen.

Rührig und einfallsreich, was die Erschließung neuer Geldquellen betrifft, haben die Loffenauer schon bald die günstige Lage an der Bäderstraße Baden-Baden - Bad Herrenalb - Wildbad, sowie die reizvolle Lage mit den ausgedehnten Wäldern und dem milden Klima dazu benutzt, aus Loffenau einen gern besuchten Fremdenverkehrsort zu machen. Besonders in den letzten zehn Jahren haben gemeinsame Anstrengungen von Bürgern, dem Obst- und Gartenbauverein mit ihrem Vorsitzenden, Karl Mangler, dem Verkehrsverein und nicht zuletzt der Gemeinde durch gezielte Ausbaumaßnahmen, Unterstützung und die Errichtung eines Verkehrsamtes unter fachmännischer Leitung einen gewaltigen Aufschwung im Fremdenverkehr gebracht. Rund 500 Betten und ca. 70000 jährliche Übernachtungen sprechen eine deutliche Sprache. Stolz sind wir alle über unsere Erfolge im Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden". 2 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille und 1 Sonderpreis konnten wir erringen. Infrastrukturelle Errichtungen, herrlich erhaltene Fachwerkhäuser, stille, verträumte Winkel, aber auch modern gestaltete Wohngebiete, laden in Loffenau zum Bleiben ein.

Mit besonderem Stolz betrachten wir Loffenauer unseren Wald. Mit 1361 Hektar Waldfläche gehören wir zu den größten Waldbesitzern der Umgebung. 7500 Festmeter Holz aller Einschlagsklassen kann die Gemeinde jährlich „ernten". Mit dem Erlös dieser Holzernte konnte manche notwendige Einrichtung schneller geschaffen werden. Der Wald war also immer eine Sparkasse für die Gemeinde. Leider haben vermehrte Importe, Sturmschäden in anderen Landesteilen, allgemeines Sinken der Holzpreise und natürlich auch das „Waldsterben" die Situation für die Gemeinde erheblich verschlechtert, so dass der Wald zur Zeit unserer, auch finanziellen Hilfe bedarf.
Wir sind aber fest davon überzeugt und bereit alles zu tun, dass sich die Verhältnisse bald wieder bessern, dass durch bewusstes Umweltverhalten des Einzelnen und der Konzerne unser Wald erhalten werden kann, und er seine Funktionen als Holzlieferant, als Wasserspeicher, als Lufterneuerer, auch weiterhin ausüben kann.

Im Jubeljahr zählt unsere Gemeinde 2402 Einwohner. Am Ort besteht eine Grundschule mit 4 Klassen. Alle weiterführenden Schulen, einschließlich der Beruflichen Schulen befinden sich in Gernsbach, Gaggenau oder Rastatt. Ein evangelischer Kindergarten betreut die Kinder ab drei Jahren.
Reges religiöses Leben, aber auch eine gewisse Eigenbrödlerei, zeigt die Tatsache an, dass es in unserem Ort 5 Religionsgemeinschaften gibt.

So bestehen in Loffenau:
1 evangelische Gemeinde
1 neuapostolische Gemeinde
1 Gemeinde der Zeugen Jehovas
1 römisch-katholische Gemeinde
1 evang.-methodistische Gemeinde

 Von regem kulturellem und sportlichem Leben zeugen die bestehenden zehn Vereine neben einer Freiwilligen Feuerwehr.
Männergesangverein „Liederkranz" Loffenau (Vors. Wilhelm Dietz)
Musikverein Loffenau (Vors. komm. Alfred Reule)
Evang. Kirchenchor Loffenau (Vors. Heinz Volz)
Trachtenverein Loffenau (Vors. Friedrich Kübler)
Reit- und Fahrverein Loffenau (Vors. Gerhard Merkle)
Tennisclub Loffenau (Vors. Georg Lamparth)
Drachenflugclub Loffenau (Vors. Eberhard Baumer)
Verkehrsverein Loffenau (Vors. Alfred Mignon)
Obst- und Gartenbauverein Loffenau (Vors. Karl Mangler)
Freiwillige Feuerwehr Loffenau (Komm. Willi Barbei)

Es waren schon mehr als 100 Jahre vergangen, seit Turnvater Jahn in Preußen seine Turnschulen gegründet hatte und das Turnen als Mittel völkischer Erneuerung propagierte, als auch in Loffenau die Zeit reif geworden war, einen Turnverein zu gründen und der Jugend die Möglichkeit zu geben, sich in turnerischem Wettkampf gesund zu erhalten und mit anderen die Kräfte zu messen.
Der Sonnenwirt, selbst schon Vorstand des Militärvereins, war es, der die Initiative ergriff und zur Gründung eines Turnvereins in Loffenau aufrief. Hier das Gründungsprotokoll:
„Auf Veranlassung des Militärvereinsvorstandes Emil Flieg zur Sonne, wurde am hiesigen Ort ein Turnverein gegründet, zu dessen sich gleich eine größere Anzahl junger Leute gemeldet haben.

Am 14. April 1911 wurde nun der Verein endgültig gegründet, und wurde von den Anwesenden eine Wahl in geheimer Abstimmung vorgenommen. Als Vorstand wurde einstimmig gewählt Emil Flieg zur Sonne, als Schriftführer Friedrich Kull als Kassier Adolf Stoll, Schmied
Turnräte Friedrich Stoll, Schmied
Gottfried Mahler
Karl Klenk




Von dem Vorstand wurden Statuten aufgestellt und dieselben von den Mitgliedern gutgeheißen und unterschrieben. Als Turnwart hat sich liebenswürdigerweise Herr Lehrer Gußmann bereit erklärt diese Funktion unentgeltlich zu übernehmen. Der Verein turnt nun vorerst auf dem Turnplatz des neuen Schulhauses.
z.U. Vorstandschaft: gez. Fieg, Stoll, Kull"

Es war erstaunlich, welche Initiative der junge Verein bald entwickelte. So ist dem Sitzungsprotokoll vom 4. Juni 1911 zu entnehmen, dass der Verein 2 Trommeln anschaffte, der Sonnenwirt hatte drei Schwefelpfeifen gespendet, und die Mitglieder Friedrich Kull, Friedrich Mahler, Karl Bender, Bertsch und Karl Braun sich zu Spielleuten bereit erklärten.

Auch ein auswärtiger Turnwart wurde verpflichtet. Es war dies K. Scherer aus Rotenfels. Er erhielt pro Turnstunde Mk. 2,00. Das war für die damalige Zeit viel Geld. Dies sei hier aufgeführt, um zu zeigen, mit welcher Tatkraft ans Werk gegangen wurde, aber auch deshalb, weil diese Niederschriften uns Aufschluss gegen über die Männer, die man als Gründungsmitglieder bezeichnen kann.
Im Jahr 1912 zählte der Verein bereits 36 Mitglieder. 25 Aktive, 6 Zöglinge (Jugendliche) und 5 Passive. Das Vereinsvermögen betrug Mk. 268,27.

Der Verein beteiligte sich im nächsten Jahr am Gauturnfest in Gernsbach, bei der Fahnenweihe in Obertsrot, sowie beim Gartenfest in Staufenberg. Auch wurde schon im gleichen Jahr eine wohlgelungene Weihnachtsfeier im Gemeindehaus abgehalten.
Der junge Verein hatte auch weiterhin ein reges Vereinsleben zu verzeichnen und besuchte in der Folgezeit zahlreiche Veranstaltungen in der näheren Umgebung. Der Höhepunkt in dieser Zeit war wohl die Teilnahme am Gauturnfest in Gaggenau, das am 10. August 1913 stattfand. Der Verein nahm mit 13 Turnern daran teil und errang mit 54 Punkten einen ersten Preis.
Im gleichen Jahr wurde der Vereinsbeitrag bei der Generalversammlung am 2. Februar 1913 auf monatlich 30 Pf. festgesetzt. Außerdem wurde beschlossen, 200 Mark des Vermögens bei der Bezirkssparkasse in Gernsbach anzulegen. Mit dem Bericht über die Generalversammlung am 08. Februar 1914 enden die Aufzeichnungen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Während dieser Zeit war, eine Weiterführung des Turnbetriebes selbstverständlich nicht möglich.

Auf ein Neues: FRISCH, FROMM, FRÖHLICH, FREI

Dieser Wahlspruch Jahns hatte auch nach dem Weltkrieg noch Gültigkeit für die deutsche Turnerschaft, und am 1. August 1919 nahm auch der Turnverein Loffenau seine Arbeit wieder auf. Wohl hatte das Völkerringen 5 Aktiven und einem Passiven den Tod gebracht, ein herber Verlust für den Verein, aber mit neuer Kraft machte man sich an die Arbeit. Erfreulicherweise stand die alte Vorstandschaft wieder zur Verfügung, und so war der Verein in besten Händen. Am 18. Januarl920 war die erste Generalversammlung nach dem Kriege, die im Wesentlichen die alte Vorstandschaft bestätigte. Das Vereinsvermögen betrug an diesem Tage Mk. 358.54.
Gerüchte, Meinungsäußerungen einiger Mitglieder, vielleicht auch Aufmucken der Jungen gegen die Alten machten eine außerordentliche Versammlung am 31. Januar 1920 notwendig. Es gelang in ihr, die aufgetretenen Probleme zu lösen. Allerdings wurde der Beschluss der Generalversammlung, auf die Wahl eines Turnrates neben der Vorstandschaft zu verzichten, aufgehoben und ein Turnrat mit fünf Mitgliedern gewählt.

Meist werden ja in einem Verein solche Vorkommnisse schamhaft verschwiegen. Ich finde das falsch, sind sie doch oft ein Zeichen dafür, dass es in diesem Verein viele engagierte Mitglieder gibt. Und welcher Verein hat sie nicht nötig?
Eine Theaterveranstaltung am 1. Mai, ein Ausflug über Kaltenbronn - Wildbad - Dobel - Loffenau am 23. Mai, die Teilnahme an der Fahnenweihe in Weisenbach, die Beteiligung mit 20 Turnern beim Gauturnfest in Gaggenau am 8. August 1920 mit einem 1. Preis in der II. Gauklasse, die Teilnahme am Preisturnen in Bischweier mit 5 Mann mit einem ersten Preis im volkstümlichen Wettkampf (Leichtathletik) und die Durchführung eines Gartenfestes am 3. Oktober 1920, verbunden mit einem Preisturnen geben eindringliche Auskunft über die vielfachen Aktivitäten der jungen Leute und des Vereins in dieser Zeit. Die Siegerliste dieser letzten Veranstaltung mag einen Einblick geben über die Aktiven der damaligen Zeit und manchen jungen Leuten Nachricht geben über die sportlichen Fähigkeiten und Aktivitäten ihrer Eltern und Großeltern.

Es erhielten folgende Turner der Oberstufe einen 1. Preis mit Diplom:
Streeb, Emil Klenk, Karl
Beck, Gustav Herb, Gustav
Maier, Herrmann Bertsch, Karl
Möhrmann, Karl I Streeb, Gustav
Merkle, Jakob Grimm, Gottlieb
Stickel, Karl

in der Unterstufe gab es nachfolgende Platzierung:
1. Treiber, Emil 2. Merkle, Gottlob
3. Streeb, Julius 4. Mahler, Albert
5. Möhrmann, Karl II 6. Hecker, Herrmann
7. Möhrmann, Otto 8. Mangler, Gottfried
9. Mangler, Karl 10. Grimm, Herrmann
11.Grimm, Karl 12. Grimm, Wilhelm
Auch die Zöglinge nahmen teil und wurden ausgezeichnet:
Möhrmann, Friedrich Mangler, Karl Zimmermann, Karl
Hecker, Ludwig Luft, Albert Seeger, Albert
Hecker, Albert Kyre, Karl Mahler, Gottlieb
Kyre, Wilhelm Luft, Karl Merkle, Gottlieb II
Grimm, Albert

„Das Fest ist mit voller Befriedigung aller Mitglieder sehr schön verlaufen." Gibt es ein besseres Kompliment für einen Verein?
In der Generalversammlung am 23. Januar wurde durch den Rücktritt des seitherigen Vorsitzenden Emil Fieg, der zum Ehrenvorstand ernannt wurde, ein Generationswechsel eingeläutet. Nachfolger wurde Karl Bender. Auch die anderen Funktionen wurden meist mit jüngeren Leuten besetzt.




Am 14.03.1921 beschloss die Vorstandschaft die Anschaffung einer Gedenktafel für die gefallenen Mitglieder. 60 Mark zahlten die Eltern der Gefallenen und 505 Mark wurden durch Spenden aufgebracht. Ein stolzes Ergebnis in einer so wirren Zeit. Am 01.08.1921 wurde auch Adolf Stoll zum 1. Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Er erhielt diese Auszeichnung als Gründungsmitglied, als langjähriger Kassier und nicht zuletzt als Hersteller und Spender eines „Lukas", ein beliebtes Spielgerät und Kräftemesser jener Zeit. Einen weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte bilden die Beschaffung einer Vereinsfahne und deren Weihe am 8. Juli 1923. Schon im Jahre 1922 wurde die Anschaffung einer Vereinsfahne beschlossen und zum Preis von Mk. 41 500 eine solche bei der Fahnenfabrik Hildesheim bestellt. Die Finanzierung machte einiges Kopfzerbrechen, und so geschah, was 30 Jahre später beim Sportplatzbau wieder geschehen ist: die Turnratsmitglieder bezahlten oder bürgten jeder damals für Mk. 2 800, bis der Verein wieder liquide war. Auch eine Fahnenschleife zum Preis von Mk. 28 675 wurde am 20. Januar 1923 gekauft und mit dem neuen Kassenstand bezahlt. (Sicher hat hier auch die fortschreitende Inflation dabei geholfen.)

Es war ein großes Fest, diese Fahneweihe des Turnvereins Loffenau. 18 Vereine aus dem Ort und der näheren und weiteren Umgebung nahmen daran teil und maßen sich in sportlichen Wettkämpfen. Drei Tage wurde geweiht, gekämpft, gesungen und gefeiert. Festredner aus dem Murgtal, die Prominenz des Turngaus gab sich die Ehre, Festjungfrauen verschönten durch Festsprüche und Vorträge das Fest. Der „Murgtäler" brachte einen großen Artikel über diesen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Und da auch das Wetter hervorragend mitspielte, waren alt und jung zufrieden.
Große Sorgen und Schwierigkeiten brachte der Bevölkerung und damit natürlich auch dem Turnverein die Inflation mit ihrer dauernden Geldentwertung. So musste sich einmal die Vorstandschaft gegen den Vorwurf wehren, sie habe das Geld des Vereins fahrlässig entwerten lassen. Obwohl die Vorstandschaft diesen Vorwurf entkräften konnte, musste eine neue Verwaltung gewählt werden mit Karl Klenk an der Spitze. Einen Eindruck über die damalige Zeit und immer schneller fortschreitende Geldentwertung zeigt die Tatsache, dass der Vereinsbetrag von Quartal zu Quartal neu festgelegt werden musste. So betrug er im 1. Vierteljahr 1923 Mk. 45.00 und Mk. 30.00 (für Zöglinge) und im 3. Vierteljahr 1923 Mk. 1000.00 und Mk. 500.00.

Alle diese Misshelligkeiten konnten aber die Entwicklung des Vereins nicht entscheidend stören, und so hatte der Verein am 11.02.1923 (Generalversammlung) 103 aktive und passive Mitglieder und 13 Zöglinge in seinen Reihen.
Ein Dauerbrenner für jede Vorstandschaft war die Frage, wo der Verein seine Übungs- und Wettkampfstätten haben solle. In unserem Heimatort, wo früher jeder Quadratmeter Boden intensiv genutzt wurde und heiß begehrt war, fiel es natürlich ungeheuer schwer, geeignete Flächen für die Anlage von Übungsplätzen oder Wettkampfstätten zu finden. Wenn auch die Ansprüche der Turner in früheren Jahren geringer waren, so zeigte sich immer wieder, dass dieses Problem nur sehr schwer zu lösen war.

Bei der Gründung und wohl auch bis zum Ersten Weltkrieg genügte der im Schulhof der Volksschule angelegte Turnplatz. Nach dem Krieg stellte die Gemeinde dann den Platz zur Verfügung, der später zur Errichtung des alten Kriegerdenkmals gebraucht wurde und den heute das Autohaus Herb in Besitz hat. Der Verein versuchte mehrmals, das Gelände käuflich zu erwerben, um eine sichere Heimstatt zu haben, aber die Gemeinderäte konnten sich dazu nicht entschließen.

Natürlich war auch immer die Frage, wo denn im Winter trainiert und geübt werden könne. Solange dies nicht möglich war, konnte natürlich niemals ein entsprechender Leistungsstand erreicht werden. Schließlich gab die Gemeinde ihr Einverständnis dazu, dass der Verein mit seinen Aktiven im Winter in einem Schulsaal (oder auch im Gang) üben durfte. Das war schon ein großer Fortschritt, wenn auch bei der großen Zahl von Turnern und Zöglingen natürlich eine fürchterliche Enge herrschte.

Ein Antrag des Vereins auf den Bau einer Turnhalle an die Gemeinde wurde von den Gemeinderäten abschlägig beschieden, und der Verein auf eine spätere, bessere Zeit vertröstet, weil wichtigere Projekte wie Kelter und Sägemühle anstanden. Nun, es dauerte noch bis zum Jahre 1953, bis dieser Wunsch in Erfüllung ging.

Im Jahre 1925 erstellte die Gemeinde auf dem bestehenden Turnplatz ein Kriegerdenkmal. Dadurch hatte der Verein keine Übungsmöglichkeiten mehr, und die Vorstandschaft stand vor der Aufgabe, einen neuen Platz zu finden, damit der Verein seine Aufgabe auch weiterhin erfüllen konnte.
Am 22. März 1925 besichtigte der Turnrat auf dem „Heidenrücken" ein Gelände, auf dem im Vorjahr schon ein Waldfest abgehalten worden war, auf seine eventuelle Tauglichkeit als Turnplatz für den aufstrebenden Verein. Viele Beratungen mit Baufachleuten und Verhandlungen mit der Gemeinde waren notwendig, bis schließlich an den Bau des neuen Turnplatzes gegangen werden konnte.

Das Bauunternehmen Adam hatte zum Akkordpreis von RM 500.- die Einebnung des Platzes übernommen. Aber obwohl viele Erwerbslose zu finanziellen Vergünstigungen beschäftigt werden konnten, reichte das Geld, weil unerwartet viel harter Fels abgetragen werden musste, bei weitem nicht aus. In dieser wirtschaftlich schlechten Zeit war viel Entgegenkommen der Gemeinde und viel Einsatzbereitschaft und Idealismus der Mitglieder notwendig, dass das Werk doch noch gelang. Ein Darlehen von der Gemeinde, eine einmalige Beitragsabgabe von RM 1.- pro Mitglied waren notwendig, um den Turnplatz fertig zu stellen. Schließlich schloss der Verein mit der Gemeinde am 09.09.1925 einen Pachtvertrag ab, der dem Verein zu einem Jahrespreis von RM 5.- den Platz auf unbestimmte Zeit überließ mit der Maßgabe, dass auch die Schule den Platz für den Sportunterricht benutzen dürfe. Schließlich waren insgesamt RM 2.559.25 aufgewendet worden und der Ort war Dank der Tatkraft, der Vereinsmitglieder um eine notwendige Einrichtung reicher geworden.




Die Siegerliste des Volksturnens am 11. Juli 1926 auf dem neuen Sportplatz gibt uns wieder Einblick in die Aktiven der damaligen Zeit. Hier der Protokollauszug: „Die Bedingungen, die von unserem Vorstand und den beiden Preisrichtern Herrn Sax und Herrn Abendschein gestellt wurden, stellten die größten Anforderungen an den Einzelnen. Und so gab es ein hartes Ringen aus dem in der Oberstufe als Sieger hervorgingen:

1. Albert Hecker 105 Punkte 6. Johann Klenk 76 Punkte
2. Willy Adam 97 Punkte 7. Otto Maier 70 Punkte
3. Hermann Maier 92 Punkte 8. Ludwig Hecket 66 Punkte
4. Albert Klenk 85 Punkte 9. Karl Kyre 55 Punkte
5. Hans Volck 83 Punkte
In der Unterstufe;
1. H. Zimmermann 83 Punkte
2. Hermann Klenk 71 Punkte
3. Otto Merkle 69 Punkte
Otto Seeger 69 Punkte
5. Otto Bertsch 64 Punkte
Julius Luft 64 Punkte
7. Alfred Volz 60 Punkte
8. Alfred Luft 59 Punkte
9. Gottlieb Streeb 52 Punkte
10. Eugen Seeger 49 Punkte
11. Otto Mahler 48 Punkte
12. Emil Seeger 46 Punkte
13. Adolf Hecker 38 Punkte

Der Nachmittag wurde zu einem gemütlichen Beisammensein genutzt und dadurch auch die Vereinskasse wieder aufgestockt."
Die Weihe des neuen Turnplatzes geschah am 12. September in Verbindung mit dem Gaujugendturnen des Murgtal-Turngaues. Leider hatte an diesem Tag der Wettergott wenig Einsehen mit den Loffenauern. Ein unheimlicher Gewitterregen verzögerte alles. Aber trotzdem bescheinigt ein Zeitungsbericht den Loffenauern trotz dieser Unbilden eine gute Organisation, und so konnten alle Wettkämpfe doch noch planmäßig durchgerührt werden. Eine Totenehrung durch den Ehrenvorstand, Emil Fieg, ein Festgottesdienst und die Weihe des Turnplatzes durch Herrn Pfarrer Nill, waren herausragende Punkte bei diesem Fest. Jeder Jungturner, der nun in die Reihen der aktiven Turner aufgenommen wurde, erhielt das Turnerband. In der Siegerliste dieser Veranstaltung finden wir auch die Namen folgender Loffenauer: Hermann Zimmermann in der Oberstufe 3 mit 124 Punkten, Eugen Müller 105 Punkte, Emil Merkle 105 Punkte, Willy Luft 101 Punkte, Ludwig Schweikart 93 Punkte, Gustav Mahler 93 Punkte, Adolf Merkle 92 Punkte, Robert Luft 89 Punkte und Otto Hecker 85 Punkte.

Der Montag brachte für die Schüler einen Kinderfestzug, der von den Lehrern Frank und Abendschein organisiert wurde. Auf dem Festplatz wartete auf sie allerhand Kurzweil, wie Sackhüpfen, Wurstschnappen, Kletterbaum und viele andere Spiele.
Als besondere Attraktion dieses Tages gilt bis heute die Wette um den „Kuhreiter". Ich zitiere: „Die Sensation des Tages war die Wette unseres Ehrenvorstandes mit einem hiesigen älteren Bürger, wonach dieser auf seinem Bläß dem Kinderfestzug vom Schulhaus ausgehend durch den ganzen Ort bis auf den Turnplatz voranzureiten hatte. Die Wette um RM 25,- gewann der stolze Ritter. Unser „armer" Ehrenvorstand musste bezahlen und wir hatten das Vergnügen." Als weniger vorteilhaft hatte sich schon beim Gaujugendturnen gezeigt, dass wegen der Entfernung vom Dorf und keiner Unterbringungsmöglichkeit der Geräte die Turner ihre Übungen noch bei der Schule machen mussten. Vielleicht war dies ein Grund dafür, dass in den Folgejahren das „Volkstümliche Turnen" (Leichtathletik) die Oberhand bekam. Sicher war aber auch die Tatsache dafür verantwortlich, daß das Turnen mehr Übung braucht als die Leichtathletik.

In den Folgejahren ging es etwas ruhiger zu. Die Protokolle berichten von vielen Veranstaltungen im Ort und außerhalb, die von den Aktiven des Vereins veranstaltet und besucht wurden. Neue Namen tauchten in den Siegerlisten der nächsten Jahre auf. Willy Luft, Otto Mangler, Willy Kilgus, Norbert Seeger, Ernst Merkle (Gausieger im 3000 m-Lauf), Erwin Volz, Alwin Fritz, Otto Adam, Paul Adam, Willy Rutschmann, Eugen Klenk, Karl Volz und Willi Herb.

Herausragendes, fast schon sensationelles Ereignis war der anlässlich des Waldfestes am 02.07.1929 veranstaltete Grenzlauf. Von der Lautenbacher Straße über die Teufelsmühle, das Axtloh, die Albsägemühle, den Rennbrunnen, den Rosenstein und den Steinbruch führte der Weg auf den Sportplatz. In 1 Std. 40 Minuten kamen die ersten drei Läufer, Eugen Seeger, Alfred Luft und Willy Luft ins Ziel. Dicht dahinter erreichten noch weitere 10 Läufer nur bis zu 18 Minuten später das Ziel. Leider nur andeutungsweise berichtet die Chronik auch von einer Faustballmannschaft, die mit den umliegenden Vereinen die Kräfte maß und viele Siege erzielte. In der Zeit der Wirtschaftskrise hatte es der Verein natürlich schwer, seine Aufgaben zu erfüllen, fehlte doch an allen Ecken und Enden das notwendige Geld. So musste der Turnrat am 25. Oktober 1931 durch Beschluss den Beitrag auf 80 Pfennig und den der Zöglinge auf 40 Pf. pro Quartal senken. Arbeitslose zahlten gar nur 20 Pf. Auch die Weihnachtsfeier konnte aus diesen Gründen nicht durchgeführt werden.

Dem Ferienheim wurde der jährliche Benutzungsbetrag von RM 20,00 auf RM 15,00 ermäßigt.
Einen tiefen Einschnitt ins freie Vereinsleben brachte der 30. Januar 1933. Es ist erschütternd zu lesen, mit welchem Enthusiasmus viele Leute den neuen Weg gingen und wie kritiklos sie an die neue Zeit glaubten. Politische Durchleuchtung der Vereinsführer, Aufnahme eines Arierparagraphen in die Satzung, Gleichschaltung aller sporttreibenden Vereine im Reichsbund für Leibesübungen, Aufstellung von Wehrkampfsportgruppen waren Merkmale dieser neuen Ära. Es fällt heute schwer, die Protokolle dieser Zeit, die voller Nationalismus und Führerhörigkeit stecken, zu lesen oder gar hier anzuführen. Es ist nur zu hoffen, dass sich so etwas nie mehr wiederholen wird.

Gott sei Dank kümmerten sich viele junge Leute wenig um politische Parolen, (Waren deshalb die Versammlungen so schlecht besucht, wie immer wieder geklagt wurde?) und trieben unbekümmert ihren Sport. Leider tritt diese sportliche Aktivität in den Protokollen immer mehr in den Hintergrund zugunsten nationalistischer Parolen und Aufrufe. In diesen Tiraden gehen die sportlichen Ereignisse, wie das 25jährige Stiftungsfest und die Teilnahme am Gausportfest in Karlsruhe im Jahre 1938 völlig unter. Bezeichnend für die Situation in dieser Zeit, war ein Antrag, den der Turner, Karl Weiß, in der Generalversammlung am 22. Mai 1938 stellte. Er beantragte, wieder einmal ein kleines Fest zu veranstalten, damit man sich mit seinen Kameraden wieder einmal messen könne. Vor lauter Parolen und Berichten über Fahnenschwenken gingen all die notwendigen Berichte über Leicht-athletikveranstaltungen und Faustballspiele unter. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges erlosch das Vereinsleben des Turnvereines und erst lange nach Beendigung des Völkerringens wurde ein Neuanfang gemacht.




Ein neuer Anfang - mit neuem Namen

Totaler Zusammenbruch, Besatzungszeit, Hungersnot und Versammlungsverbot ließen in den ersten Nachkriegsjahren keinen Neubeginn zu. Erst als die Besatzungsmächte wieder die Gründung von Sportvereinen unter ganz bestimmten Bedingungen erlaubten (nur ein Verein in jedem Ort), regte sich auch in unserer Heimat wieder das sportliche Leben. So kam schon am 08.07.1947 der frühere Vorstand mit einigen Interessierten zusammen, um unter den Prämissen der Militärregierung die Neugründung eines Sportvereins in Loffenau vorzubereiten. Es begann ein lang andauernder Papierkrieg, bis endlich am 03.10.1948 der Verein wieder gegründet werden konnte.
Die Militärregierung erteilte folgender Vorstandschaft die Genehmigung zur Gründung eines Sportvereines:
1. Vorstand: Alwin Fritz Schriftführer: Karl Klenk
Kassier: Karl Seeger Sportwart: Karl Volz
Beisitzer: Erich Luft

Die 40 erschienenen Mitglieder wählten in der Gründungsversammlung am 03.10.1948 zum 2. Vorstand: Willy Schweikart.
Zu Turnmitgliedern: Karl Weiß, Alfred Volz, Erwin Adam und Werner Seeger. Auch die von der Besatzungsmacht vorgegebenen Satzungen wurden mehrheitlich anerkannt.

Das neugeborene Kind erhielt auch einen neuen Namen, der die Zeitentwicklung berücksichtigte und zum Ausdruck brachte, dass der Verein sich auch anderen Sportarten öffnen wolle. Der Verein heißt seither Turn- und Sportverein Loffenau 1911 e. V.
Der Verein wurde ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Neuenbürg eingetragen. Ein reges Vereinsleben kam alsbald in Gang. Da der sportlichen Betätigung noch die wesentlichen Grundlagen, nämlich ein Sportplatz und eine Turnhalle fehlten, stürzte man sich ins gesellschaftliche und kulturelle Leben. Weihnachtsfeiern, Kappenabende und Gartenfeste wurden abgehalten. Aber auch die jungen Fußballer ließen sich nicht beirren und übten fleißig auf dem alten Turnplatz. Wenn man sich auch oft ärgerte, dass der Ball bis weit hinunter ins Wiesental rollte, so förderte das doch die Kondition.

Überhaupt begeisterte sich die Jugend jener Zeit vor allem für den Fußball, der weithin einen gewaltigen Aufschwung nahm, weshalb allenthalben Fußballvereine neu entstanden.
Auch in Loffenau war der Drang nach dem Fußballspiel groß und so tummelten sich oft allzu viele auf
dem kleinen Turnplatz.

Bereits am 17. April 1949 (Ostersonntag) bestritt eine Mannschaft des neuen Turn-und Sportvereins ein Freundschaftsspiel gegen die 2. Mannschaft des TV Gräfenhausen. Dass das Spiel 3:2 verloren ging, tat der allgemeinen Begeisterung keinen Abbruch. Sonntag für Sonntag schnürten nun die jungen Fußballer ihre Kickstiefel und spielten in der Umgebung auf den Sportfesten der Nachbarvereine. Bereits im Spieljahr 1949/50 beteiligte sich der TSV mit 2 Mannschaften an den Rundenspielen des Bezirks Baden - Baden. Wenn auch mancher Punkt durch mangelnde Erfahrung verloren ging, so war es doch ein stolzer Erfolg, dass die 1. Mannschaft dieses Spieljahr mit dem 5. Platz unter 12 Vereinen abschloss. Sicher ist dabei erwähnenswert, dass der Südwürttembergische Fußballverband, dem wir ja angehörten, nicht um alles in der Welt wollte, dass wir in Südbaden Fußball spielten. Mancher Brief wurde geschrieben, bis wir uns endlich entschlossen, überhaupt nicht mehr zu fragen und einfach zu spielen.

Ein viel brennenderes Thema war für die jungen Fußballer die Frage, wann und wo es denn nun gelingen würde, einen Sportplatz zu bauen. Da die Begeisterung der Sportler und die Lösung dieses Problem natürlich nicht miteinander Schritt halten konnten, suchte die Vorstandschaft nach einem Sportplatz in der Umgebung. So wurde von der Domänenverwaltung in Baden-Baden der Platz an der Obertsroter Straße gepachtet und von den Spielern hergerichtet. Als im Spieljahr 1950/51 dieser Platz nicht mehr zur Verfügung stand, stellten uns die Sportkameraden aus Hörden kameradschaftlicherweise ihren Platz zur Verfügung. Dafür sind wir ihnen heute noch Dank schuldig.

Indessen beschäftigte sich alles, was in Loffenau Rang und Namen hatte, mit dem Bau eines Sportplatzes. Gemeinderat, Bürgermeister und Vorstandschaft bemühten sich gleichermaßen, den richtigen Standort für diese Anlage zu finden. In fast unzähligen Beratungen und Begehungen gab es wohl kein Gewann in Ortsnähe, das nicht auf seine Tauglichkeit für einen Sportplatz untersucht worden wäre. Da gab es natürlich Schwierigkeiten in Mengen. Da war einmal die topographische Lage, dann waren es die Besitzverhältnisse und die damals noch intensive landwirtschaftliche Nutzung aller Grundstücke, die einer Lösung entgegenstanden. Und manch älterer Bürger stand diesem Verlangen der Jugend verständnislos und ablehnend gegenüber.

Schließlich entschied sich der Gemeinderat für die gemeindeeigenen Wiesen in der Lützelbach. Niemand kann heute bestreiten, dass diese Wahl eine gute war, entstand doch so der Sportplatz in unmittelbarer Ortsnähe und konnte so auch gut von der Jugend und der Schule genutzt werden.
Schon im Spätjahr ließ die Gemeinde den Lützelbach durch das Unternehmen Friedrich Volz verdolen, und im Juni 1950 machten sich die jungen Sportler daran, den Platz einzuebnen. Ein Jahr lang wurde geschaufelt, gebaggert und die Finanzierung gesichert, bis schließlich der neue Sportplatz am 26. August 1951 eingeweiht werden konnte. Er war noch nicht das non plus Ultra, dafür waren zu viele Felsen im Wege, aber die Gemeinde und der Sportverein hatten einen eigenen Sportplatz, und alle waren stolz auf das Geschaffene. Die Männer des Sportvereins mussten noch viele Stunden freiwilliger Arbeit drangeben, und die Gemeinde musste noch viele hunderttausend Mark ausgeben, bis der Sportplatz so war, wie er heute anzuschauen ist. Aber damals in den Jahren 1950/51 wurde der Anfang gemacht und damit ein großer Schritt in die Zukunft getan.
Es war schon ein Volksfest, diese Sportplatzeinweihung am 26. August 1951, und es war für alle Beteiligten ein erhebender Augenblick, als Herr Bgm. Eiermann unserem 1. Vorsitzenden Alwin Fritz den Platz übergab. Eine ganze Reihe von ausgezeichneten Fußballspielen, Kinderbelustigungen und Fußballspiele Prominenter aus der Gemeinde lockten an allen Festtagen Hunderte von Zuschauern an, um dabei zu sein, wenn in Loffenau zum ersten Mal das Spiel um das runde Leder zu sehen war. Viel Staunen und auch Unverständnis für dieses „Gerenne" war aus den Augen und Mündern vieler älterer Menschen abzulesen und zu hören. Aber doch waren alle auch fasziniert von der Lebendigkeit des Spiels und seinen packenden Kampfszenen.

Das Werk war gelungen und nun ging es in den Reihen der Fußballer etwas ruhiger zu. Jahr für Jahr wurde mit zwei Mannschaften an den Rundenspielen mit wechselndem Erfolg in der C-Klasse teilgenommen. Im Jahre 1953 wurde die Leitung von Herrn Oberlehrer Beuerle eine Jugendabteilung gegründet und in der Folgezeit bis zu 5 Mannschaften der verschiedenen Altersgruppen ausgebaut.
Ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben war das Fest des 40jährigen Bestehens vom 24. - 26. Mai 1952. Die Stiftung eines Wanderpokals schaffte die Voraussetzungen für spannende Fußballspiele, während des Jubiläumsfestes und der kommenden Jahre. Der Höhepunkt des Festes aber war zweifellos der Festbankettabend am 24. Mai, auf dem unser Festpräsident, Karl Klenk, die Geschichte des Vereins Revue passieren ließ, auf dem viele alte Mitglieder für ihre früheren Leistungen geehrt wurden, und auf dem als Höhepunkt die Gauturnriege des Murgtal-Turngaues ihr reifes Können an allen Geräten demonstrierte und dafür donnernden Applaus erntete.

Leider hatte diese Demonstration turnerischen Könnens nicht ganz die erhoffte Werbewirkung auf unsere jungen Leute. Denn obwohl ab 1954 eine Turn- und Festhalle zur Verfügung stand und rührige Turnwarte wie August Weber, Hermann Zimmermann und Karl Herb die jungen Leute anleiteten, kam es nie zur Bildung einer Turnerriege. Sicher hat die Tatsache, dass man dazu viel üben muss, das Fußballspielen aber viel leichter auszuführen ist, viele davon abgehalten. Auch eine Leichtathletikabteilung hatte sich im Verein etabliert. Leider ist es bis heute noch nicht gelungen, gute Übungs- und Wettkampfstätten für diese Sportart zu schaffen. So mussten die meisten Übungsstunden und alle Wettkämpfe auswärts ausgetragen werden. Das hat der Begeisterung manchen Abbruch getan. Trotzdem haben Loffenauer Leichtathleten in den 50er und 60er Jahren manch stolzen Erfolg errungen und viele Siege nach Loffenau gebracht.

Immer wieder haben vor allem Schüler und Jugendliche die Farben ihres Vereins im Murgtal würdig vertreten. Auch Vereinsmeisterschaften und Bundesjugendspiele wurden regelmäßig durchgeführt und gaben neben den Leichtathleten selbst auch den Turnern und Fußballern Gelegenheit sich miteinander zu messen.

Einen besonderen Höhepunkt erlebte die Leichtathletikabteilung anfangs der sechziger Jahre, wo unter der Führung des Abteilungsleiters Manfred Mangler eine schlagkräftige Mannschaft bestand, die in den Rundenkämpfen des Jahres 1962 ungeschlagen Kreismeister wurde.
Namen und Bestleistungen aus jener Zeit spornen vielleicht Jüngere an, es ihnen gleichzutun.

So sah die Mannschaft damals aus:
Gerhard Volz Kugelstoßen 12,48 m Weitsprung 6,20 m
Erwin Möhrmann 100 m 11,2 sec Kugelstoßen 11.50 m
Kurt Schweikart 1500 m 4:28 min 3 000 m 9:22 min
Manfred Mangler 100 m 11,3 sec
Weitsprung 6,40 m
Zur Mannschaft gehörten auch:
Erich Beck
Berthold Streeb
Kurt Volz
Rudi Beck
Bruno Beck

Die 4 x 100 m Staffel erzielte in der Besetzung Gerhard Volz, Erwin Möhrmann, Kurt Schweikart, Manfred Mangler eine Zeit von 46,0 sec.

Es ist nun einmal so, dass ein Verein immer wieder mit neuen Problemen und Aufgaben konfrontiert wird. So musste auch im Lauf der Jahre das Problem der Nachwuchsförderung gelöst werden. Auch der Trainings- und Spielbetrieb der Aktiven verlangten nach Fachleuten, und so besorgte sich die Abteilung Fußball ab 1956 immer wieder Trainer von auswärts, die den Übungs- und Wettkampfbetrieb leiteten. Vor allem zwei Aufgaben waren es, die in den nächsten Jahren zu lösen waren. Das waren einmal die Umkleidemöglichkeiten auf dem Sportplatz und die Trainingsmöglichkeiten in den Abendstunden und im Winter. Durch den Bau der Turn- und Festhalle durch die Gemeinde war dieses Problem weitgehend gelöst. Da die Halle aber nur bedingt zum Fußballspielen geeignet war, und Hallentraining nie das Training im Freien ersetzen kann, galt es eine Trainingsbeleuchtung auf dem Sportplatz zu schützen. Wir haben das schließlich im Jahre 1966 dank der Handwerker und Fachleute in unserem Verein geschafft, nur die Materialkosten standen zu Buche.
Ein größeres Problem war schon die Schaffung der Umkleideräume, kurz des Vereinsheims. Schon in der Generalversammlung 1955 befasste man sich mit dieser Aufgabe. Sie hat viel Zeit und finanzielles Engagement des Vereins erfordert.
So beschloss die Generalversammlung des Jahres 1958, den Vereinsbeitrag auf die Dauer von zwei Jahren auf DM 12,- im Jahr festzusetzen, damit Mittel für das Vorhaben angesammelt werden konnten. Nach Verhandlungen mit der Gemeinde wegen des Standortes, Planungen und Zustimmung der Behörden, Erlangung von Zuschüssen aus Totomitteln und bei der Gemeinde, konnte im Jahr 1961 mit dem Bau begonnen werden. Es gab schon bei den Erdarbeiten und auch später viele Schwierigkeiten, aber nach 2 Jahren war dank des Einsatzes vieler Mitglieder, aktiver und passiver, das Vereinsheim erstellt und konnte am 22.06.1963 in Verbindung mit dem nachgezogenen 50jährigen Stiftungsfest des Gesamtvereins eingeweiht werden. Wir waren alle stolz auf dieses Werk und wurden von vielen Vereinen aus der Nachbarschaft darum beneidet. Schon bald aber hat sich das Sportheim, bedingt durch die Expansion des Spielbetriebes der Fußballer als zu klein erwiesen. Wir haben deshalb in den Jahren 1971/72 das Heim um einen Umkleideraum, einen Sanitäts- und einen Geräteraum erweitert. Die jetzige Form erhielt unser Vereinsheim in den Jahren 1980 und 1981. Wir konnten es am 31.10.1981 seiner Bestimmung übergeben. Es hat uns viel Arbeit und Schweiß gekostet, erfüllt aber nun seine Zwecke und ist, so meinen wir, ein Gebäude, das sich auch neben dem renovierten Sportplatz sehen lassen kann. Alle Helfer haben herzlichen Dank verdient.

Trotz oder vielleicht auch wegen dieser außerordentlichen Inanspruchnahme aller Mitglieder, wuchs die Abteilung Fußball ständig und hatte in ihrer besten Zeit, den 60er und 70er Jahren bis zu 8 Mannschaften im Spielbetrieb. Zurzeit sind es, sicherlich bedingt durch die geburtenschwachen Jahrgänge noch 5 Mannschaften. Besondere sportliche Höhepunkte waren sicher das Vordringen der 1. Mannschaft im Spieljahr 1972/73 ins Viertelfinale des Südbadischen Verbandspokals, wo Siege über VfR Achern (3:0), SV Kuppenheim (2:1), VfB Gaggenau (2:1) und SC Baden-Baden (2:1) gelan-gen, und man erst nach Verlängerung am Deutschen Amateurmeister FC Singen mit 2:3 scheiterte.
Wir sind deshalb stolz darauf, außer dem FC 04 Rastatt alle Vereine unseres Bezirks einmal besiegt zu haben.
Im Spieljahr 1972/73 schaffte der TSV Loffenau auch die Meisterschaft in der A-Klasse (heute Bezirksklasse) und stieg in die II. Amateurliga (heute Landesliga) auf.




Ganz neue Aufgaben und Möglichkeiten stellte uns die Fertigstellung der Sporthalle im Jahre 1981. Ein lange gehegter Wunsch war in Erfüllung gegangen. Bessere Möglichkeiten des Übungsbetriebes und das Angebot neuer Sportarten waren die Folge.
Schon seit den 60er Jahren hatten besonders das weibliche Geschlecht die Freude an Turnen und Gymnastik entdeckt, und so wurde schon in der Turn- und Festhalle am Marktplatz bis zu ihrem Brand fleißig geübt. Manche Winterfeier und andere Veranstaltungen des Vereins konnten dadurch ausgeschmückt und bereichert werden. Später ging es dann im provisorischen Gymnastikraum der Grundschule in beengten Verhältnissen weiter. Wie freuten sich da die Turnerinnen über die neuen Möglichkeiten. Vom Kleinkind bis zu den Hausfrauen und der Jedermannsportgruppe können nun insgesamt acht Gruppen betreut werden. Die Teilnahme an bereits zwei Gauturnfesten beweist, dass da eine Lücke geschlossen werden konnte. Vor allem den Übungsleiterinnen, Frau Drews, Frau Zapf, Frau Kottier und Frau Müller gilt unser Dank.
Schon lange hatten die Tischtennisfreunde auf eine Möglichkeit gewartet, ihren Sport wettkampfmäßig ausüben zu können. Jetzt war es soweit, und seit drei Jahren steht auch eine Tischtennismannschaft in den Rundenkämpfen ihres Bezirks. Wohl blieben bis jetzt die großen Siege aus, aber die Begeisterung ist ungebrochen. Deshalb werden sich sicher auch bald größere Erfolge einstellen. Hoffentlich gelingt es uns bald auch, eine Damenmannschaft zu melden und am Spielbetrieb teil-nehmen zu lassen. Auch eine kleine Gruppe von Leichtathleten, meist Schülerinnen und Schüler, steht unter Leitung von Frau Illigner wieder im Übungsbetrieb und hat mit einigem Erfolg auch an Wettkämpfen teilgenommen. Ein noch junges, aber doch sehr kräftiges Kind unseres Vereins ist die Karateabteilung ASHAI. Viele Erwachsene, Jugendliche und Schüler, auch weibliche, üben fleißig, wenn nicht gar verbissen, um die edle Kunst der Selbstverteidigung zu beherrschen. Auch ichon mancher stolze Erfolg wurde von unseren Karatekämpfern errungen. Ihr Leiter ist der Inhaber des Schwarzen Gürtels, 2. Dan, Meistergrad, Werner Beck.
Nicht vergessen werden soll auch, dass der Turn- und Sportverein bei der Gründung des Drachenflugclubs Loffenau Geburtshilfe leistete. Heute noch verbindet uns mit den Drachenfliegern ein besonders herzliches Verhältnis.
Im Jubiläumsjahr gehören dem Turn- und Sportverein an und werden von ihm betreut:

Abteilung Fußball: 3 Senioren und 2 Jugendmannschaften und 1 Jedermannsportgruppe
Abteilung Turnen: 7 nach Alter geordnete Übungsgruppen
Abteilung Tischtennis: 1 Mannschaft Männer und 2 Übungsgruppen Abteilung Leichtathletik: 1 Übungsgruppe Abteilung Karate: 1 Senioren- und 1
Jugendgruppe

Die Vorstandschaft im Jubiläumsjahr 1986:
1. Vorsitzender: Otto Bührer
2. Vorsitzender: Alfred Möhrmann
Schriftführer: Achim Grimm
Kassier: Klaus Steimer
Jugendleiter: Wilfried Herb
Jugendleiterin: Andrea Luft
Abteilungsleiter: Fußball : Karl Alter Turnen: Sabine Merkle Tischtennis: Siegbert Gräßle Karate: Manfred Stoll Beisitzer: Kurt Schweikart, Rudi Seeger, Klaus Klenk, Werner Luft, Uli Möhrmann
Dem Verein gehören am 31.12.1985 an:
männlich: 397 Senioren 42 Jugendliche = 503
weiblich: 156 Senioren 34 Jugendliche = 255
Ehrenmitglieder: = 33
Insgesamt also 791 Mitglieder

Geschichte des TSV Loffenau ab 1997!

Der 1. Vorsitzende und Kassier wurden auf der Generalversammlung des TSV für 1 Jahr gewählt, um in den wichtigen Positionen im Verein einen Versatz zu haben.
Neuer Jugendleiter Uli Mangler, 2. Vorsitzender Gert Bühringer, Schriftführer B. Herb,
Beisitzer: Anja Möhrmann, Traudl Bühringer, Holger Möhrmann, Werner Mahler, Uli Zeltmann, Joachim Frey,
Der Verein hat z. 31.12.96 816 Mitglieder
Im Jahr 1997 findet die 750 Jahr Feier der Gemeinde Loffenau statt.
Die Freiflächerüberdachung vor dem Clubhaus sowie der Anbau eines Lagerraumes (Kiosk)
Erfolgte im Jahr 1997 unter großartiger Mitwirkung der Vereinsmitglieder Werner Mahler,
Kurt Schweikart, Otto Schweikart, Uwe Böttcher, Rudi Seeger und einigen weiteren Helfern.

Neuwahlen 98
1.H. Möhrmann, 2. Gert Bühringer, 3. Rudibert Seeger, Schriftführer Bertram Herb, Kassier Siegbert Gräßle, Abt. Leiter kom. Uwe Rothenberger, Jgdl. Uli Mangler
2000: 1. Vorsitzender Achim Grimm, 2. Vorsitzender Gert Bühringer, 3. Vorsitzender Rudibert Seeger, Schriftführer Nicky Hurrle, Kassier Bertram Herb, Abt. Leiter Fußball Uwe Rothenberger, Jugendleiter Uli Mangler,

2001: 3. Vorsitzender Werner Mahler, Schriftführer Nicki Hurrle, Beisitzer: Karl-Heinz Grimm, Uwe Böttcher, Martin Möhrmann, Jutta Zeltmann, Jugendleiterin Silvia Örtel,
Abt.Leiterin Traudl Bühringer

2002: Änderungen: 2. Vorsitzender Gert Bühringer hört aus beruflicher Gründen auf, wird
leer bleiben bis in das Jahr 2003.

Im Bereich Clubhaus wurde der Innenbereich renoviert über Eigenleistung: neue Decke, Wände gestrichen, Fliesen verlegt. Tür in den Nebenraum versetzt. Alles für ca. 5000€.
Im Jahr 2001 wurde ein VW – Bus von der Fa. Nofer an den TSV gespendet mit der
Bedingung, dass er an alle örtlichen Vereine kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
2002 wurde ein Angebot bei US-Design eingeholt, um mit Werbung zu beschriften.
Pächter ist seit 31.12.2001 keiner mehr da. Bisher Antonio Petralia. Die Bewirtung nach
Der Renovierung wird in Eigenregie durchgeführt.
Anfang 2002 wurde ein sog. Sportplatzausschuss gegründet zu dem Achim Grimm, Werner Mahler, Uwe Rothenberger, Uli Mangler, Martin Möhrmann.
Das Clubhaus wird an Giovanni Casa ab 01.09. verpachtet und ein Vorschlag für den neuen
Sportplatz wird vorgestellt der einen Trainingsplatz(halbe Größe) vor dem Clubhaus und
Einen Rasenplatz neben dem Clubhaus vorsieht. In Gernsbach nehmen die Loffenauer Vereine an der Einweihung der Stadtbahn teil und erzielen einen Gewinn von ca. 2000€, der zur Reduzierung der Kosten für das Dorffest verwendet wird.

Jahr 2003 Änderungen: 2. Vorsitzender Werner Mahler, 3. Vorsitzender Martin Möhrmann,
Schriftführer Andreas Eller, Abt. Leiterin Dagmar Rhowedder, Beisitzer Renate Hylla, Vernonika Gerstner, Manfred Kaden.
Nach nur knapp einem Jahr wird der Pachtvertrag für die Gaststätte mit Casa gekündigt und
An Melinda Mazolla mit Ihren Eltern verpachtet.
Im Oktober wird der Verwaltung das Realisierungs- und Finanzierungskonzept neuer Sportplatz vorgestellt und einstimmig beschlossen.
Mit einem Arbeitseinsatz müssen die Garagendächer abgedichtet werden, der Ballfangzaun
Repariert, Baumschnitt entfernt, und von der Gemeinde z. Verfügung gestellte Steine zur
Gereinigt und später am Festplatz verlegt werden. Der Verein befindet sich in einer finanz.
Notlage und durch einen Finanzausschuss soll die Aus – und Eingabensituation überprüft werden.

2004: Anfang des Jahres wurde ein Förderverein Fussballjugend gegründet, der den Jugendfussball unterstützen soll und den Gesamtverein finanziell entlasten.
Ein Antrag von Gründungen der Abt. MTB bzw. Basketball wurde an den Verein gestellt.
Im April wird der Gründung der Abt. Mountainbike einstimmig zugestimmt, nachdem die
Voraussetzungen alle vorgelegen haben.
In einem Arbeitseinsatz wurden auf dem Festplatz weitere Pflastersteine im Bühnenbereich
gelegt.
Beim Sportfest wurde erstmals die Bewirtung an eine neu gegründete GbdR vergeben, um
Den Verein bei den Einnahmen steuerlich zu entlasten.
Durch die ebenfalls neu gegründete Abteilung Basketball konnten 15 neue Mitglieder gewonnen werden.
Werner Mahler gibt in der Septembersitzung bekannt, dass er als 2. Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen dem Verein nicht mehr zur Verfügung steht und bitte die Mitglieder einen geeigneten Nachfolger zu suchen.
In einer weiteren Sitzung des Sportplatzausschusses wurde bekannt, dass es ein weiteres
Problem mit der Verdolung des Lützelbachs gibt und so eine mögliche Verschiebung von
Einem Jahr im Raum steht. Alternativ könnte beim VfB Gaggenau 2001 während der Bauphase trainiert werden.
Manuel Herb arbeitet an der Erstellung einer eigenen Homepage, muss allerdings noch die
Rückläufer einzelner Abteilungen abwarten.

2005: Erstmalig findet die Winterfeier des Vereins aufgrund der großen Nachfrage an zwei
Abenden statt, wobei der Freitag ohne Musik abläuft.
Für die Generalversammlung konnte für das Amt des 2. Vorsitzenden noch kein Nachfolger
Für Werner gefunden werden.
Der Sportplatzausschuss stellt nun zwei verschiedene Proben von neuem Kunstrasen vor, die
In einem weiteren Termin noch persönlich angeschaut werden.
Das Pachtverhältnis wird entgegen dem Vertrag bereits z. 30.06. gekündigt und für den 01.08.
Wird nun ein neuer Pächter für die Sportgaststätte gesucht.
In der Jugendversammlung wurde Manuel Herb als stellvertr. Jugendleiter gewählt und tritt
Die Nachfolge von Silvia Örtel an.
Im Clubhaus wurde weiter renoviert und zwar wurden neue Fenster eingebaut und zum 1.09.
Wird der neue Pächter H. Jovanovic die Gaststätte eröffnen. Hierzu musste der Verein einen
Neuen Herd in der Küche anschaffen.
In Sachen neuer Sportplatz fasste die Verwaltung einen neuen Beschluss in Abänderung v.
06.10.2003 für einen Kunstrasenplatz.
Im Sommer wurde die Abt. Basketball neue gegründet und ab September nahm Sie auch
mit einer Aktiv- und einer Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil.
Zum Jahresende wurde von Bertram Herb eine Kostenaufstellung für die Renovierung und
Modernisierung der Vereinsräume im Untergeschoss sowie die Dachneueindeckung zusammengestellt. Das ganze umfasste eine Größenordnung von 51000 €, darin sind
Eigenleistungen in der Größe von knapp 30000€ eingerechnet.

2006:
Erster Arbeitseinsatz zur Clubhausrenovierung im unteren Geschoss wurde auf Samstag, den
14.01 Januar festgelegt.
Parallel fand eine Begehung auf dem Sportplatz mit Verein, Gemeinde, Architekt und Baufirma statt, um eine zeitlichen Ablauf abzustimmen.
Als Ersatz für das Sportfest wurde einen Oktoberfest in der Gemeindehalle beschlossen.
Im Jahr 2006 feiert die Abteilung Tischtennis ihr 25-jähriges Bestehen innerhalb des TSV.
In der Generalversammlung am 04.05.07 wurden ff. Ämter neu besetzt:
2. Vorsitzender           Christian Lumpp
3. Vorsitzender           Klaus Klenk
Schriftführer               Adrian Luft
Abt. Leiterin Turnen: Jutta Zeltmann
Beisitzer:                    Elke Witzel, Anette Lumpp, Rüdiger Ulrich, Roman Zeltmann,
                                  Kai Kilgus, Peter Loch

Dazu Markus Burger, der Adrian unterstützt und auch als Schriftführer der Abt. Fußball fungiert.
Somit ist die Vorstandschaft nach Jahren wieder einmal komplett.




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